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Die 7 Fehler beim Pool Billard

Die 7 Fehler beim Pool Billard

Spielst Du gerne Pool Billard, hast aber das Gefühl, auf der Stelle zu hängen und Dich nicht wirklich zu verbessern? Bist Du einem Verein beigetreten und hast sogar 1-2 Stunden bei einem Trainer genommen, die aber auch nichts „gebracht“ haben? Dann musst Du diesen Artikel hier komplett durchlesen; ein Artikel, in dem ich Dir die typischen 7 Fehler beim Pool Billard vorstelle, die ich immer wieder bei Anfängern sehe und die Du unbedingt vermeiden musst!

Tödlicher Fehler# 1 beim Pool Billard: Unten zielen

Ich sehe es so häufig bei Anfängern und „Hobby-Spielen“: Sie gehen runter und zielen dort und stochern mit ihrem Queue hin und her. Das entspringt dem einfachen Grundgedanken, dass sie unten ja wohl eine bessere Sicht und Perspektive aufs Spielfeld und ihre Kugeln haben – und dann eben „nachjustieren“ können.

In Wahrheit aber verbaust Du Dir damit jede Chance auf einen sauberen, geraden Stoß! Denn beim Runtergehen positionierst Du Dich bereits perfekt für einen geraden Stoß; und wenn Du jetzt noch „hin und her wischst“, machst Du die komplette Positionierung zunichte und Du würdest beim Schlagen eh wieder etwas falsch treffen.

Besser: Oben zielen, sich hinstellen, runtergehen – und jetzt *nicht mehr* nachjustieren – sondern schwingen und sauber und gerade durchstoßen!

Fehler im Pool Billard

Tödlicher Fehler #2 beim Pool Billard: Kein gerader Stoß

Die meisten angehenden Billardspieler führen zwar einen geraden Stoß aus – aber sie führen ihn eher zufällig aus und wissen nicht, was sie tun. Dabei ist der gerade Stoß so wichtig: Sobald Du einen geraden Stoß perfektioniert hast, brauchst Du nur noch richtig zu zielen, um alle Kugeln lochen zu können.

Voraussetzungen für einen geraden Stoß: Ein guter, fester und sicherer Stand und das richtige Schwingen.

Tödlicher Fehler #3 beim Pool Billard: Nicht konstant schwingen

In Billard-Hallen wirst Du sehen, dass viele Menschen ihr Queue nicht richtig schwingen. Sie spielen abgehackt und schubsen die weiße Kugel (den sogenannten ‚Spielball‘) nur kurz an, anstatt richtig zu schwingen und zu stoßen. Das ist ein Fehler.

Ohne das Schwingen bekommst Du nicht die richtige Wirkung in den Spielball und erzielst nicht den gewünschten Effet. Wenn Du zum Beispiel leicht stoßen möchtest, willst Du leicht schwingen; bei einem festeren Stoß, möchtest Du größer und weiter schwingen. Mit dem richtigen Schwingen bereitest Du Dich auch besser auf Deinen Stoß vor -> womit wir wieder beim Thema ‚gerader Stoß‘ wären.

Tödlicher Fehler #4 beim Pool Billard: Zu wenig kreiden

Der typische Billard-Anfänger glaubt, dass er nicht so häufig kreiden müsste und empfindet es zuweilen sogar als lästig, wenn ihm – beim Betreten der Spielhalle – die Kreide mit auf die Bälle gegeben wird. Doch das ist falsch! Kreiden ist super-wichtig, ja fast elementar. Bei mir beginnt fast jeder Stoß mit Kreiden. Je teurer und hochwertiger die Kreide, desto länger bleibt sie an der Pomeranze haften und desto seltener musst Du kreiden.

Dennoch gilt: Lieber ein mal zu viel kreiden, als zu wenig. Und wofür Du die Billardkreide überhaupt brauchst, fasst Wikipedia gut zusammen:

Die Billardkreide wird auf die Pomeranze an der Queuespitze aufgetragen. Sie sorgt für bessere Haftung zwischen Pomeranze und Spielball, insbesondere beim Spiel mit Effet

Tödlicher Fehler #5 beim Pool Billard: Nicht unten bleiben

Kennst Du diese Spieler, die den Stoß schnell abhaken – oder besser gesagt – schnell abhacken und das Queue sofort wieder nach oben schwingen?

Mach’ das nicht. Bleib’ unten! Bleib’ unten, bis das meiste am Tisch passiert ist. Damit unterstützt Du Deinen geraden Stoß und Deine Spielballkontrolle. Denk’ immer daran, dass alles eine flüssige und anatomisch-sinnvolle Bewegung sein sollte.

1 Trick um Dein Spiel zu verbessern

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Tödlicher Fehler #6 beim Pool Billard: Das Kinn nicht am Queue haben

Zielst Du von oben? Gut so. Gehst Du dann mit dem Kinn runter ans Queue? Nein? Schade! Denn damit verbaust Du Dir die Möglichkeit, ein letztes Mal zu korrigieren. Wir korrigieren nicht am Tisch, sondern oben; das habe ich ja bereits bei Punkt #1 erklärt.

Tödlicher Fehler #7 beim Pool Billard: Zu wenig Einzeltraining

Wenn Du mit Freunden, Kollegen oder Vereinspartnern spielst, dann ist das zwar ein netter Zeitvertreib und Du wirst eine Menge lernen – irgendwann wird aber der Punkt kommen, an dem Du nicht mehr weiterkommst; an dem Deine Lernkurve stagnieren wird.

Das ist der Punkt, an dem Dich nur noch Einzeltraining weiterbringen wird. Das Training mit Gegen- und Mitspielern dient da eher der Unterhaltung. Du kommst viel weiter, wenn Du 3 mal die Woche 2 Stunden alleine trainierst, als 4 mal die Woche eine Stunde mit einem Kumpel zusammen spielst.

Warum? Ganz einfach; wenn Du alleine trainierst, kannst Du Dir Situationen aufbauen und gewisse Stöße immer wieder üben, bis sie sitzen. Wenn Du mit einem anderen Menschen zusammen spielst, musst Du – bei einem verschossenen Schlag – Dich hinsetzen und warten.

Man kann es auch so formulieren: Wenn Du mit einem Mitspieler spielst, spielst Du quasi nur die Hälfte der Zeit. Die andere Hälfte sitzt Du nur herum und kannst Dein Spiel nicht verbessern.

Mein Tipp an Dich: Bau’ Dir Phasen in Deinen Ablauf. Manchmal ist es sinnvoll, Mitspieler an den Tisch zu holen – gerade am Anfang jedoch sollte Dein Ziel sein, alleine zu trainieren, um ein besseres Gefühl für das Stoßen zu bekommen.

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Danke, lieber Pool-Billard-Spieler, für Deine Aufmerksamkeit 🙂

Was denkst Du zu den Fehlern? Hast Du Ergänzungen oder sonstige Kommentare? Hau‘ sie mir in die Kommentare, ich antworte auf jeden Fall und freu‘ mich immer über Feedback!

Grüße

Tobias Bongers

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Tobias Bongers
 

Tobias Bongers ist bereits mit 21 Jahren einer der besten Pool Billard Spieler Deutschlands. Sein größter Triumph war die Vizeweltmeisterschaft der Junioren im 9 Ball.

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Thomas Zöllner - 15. Juni 2016

Man sollte die Psychologie beim Spiel nie aus dem Auge verlieren. Auch wenn es fies klingt… sobald der Gegner einen schwierigen Stoss meistern muss solltest du dein Queue kreiden. Natürlich leise, es wird dem Gegner trotzdem nicht entgehen und er wird zusätzlich unter Druck gesetzt.

Reply
    Tobias Bongers - 10. Juli 2016

    Guter – wenn auch etwas fieser – Tipp!

    Reply
Thomas Zöllner - 15. Juni 2016

Lieber mal ne „Sicherheit“ spielen als einen unmöglichen Stoß zu versuchen.

Reply
    Tobias Bongers - 10. Juli 2016

    Ja – wenngleich das auch auf Deinen Spielstil ankommt. Spielst Du eher defensiv oder eher offensiv?

    Reply

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